14. Juni 2019

Über Globalisierung und Potenziale für deutsche Unternehmen in afrikanischen Märkten

Vom 4.-7. Juni fand in München die transport and logistic, die internationale Leitmesse für Logistik, Telematik und Verkehr, statt. Die Allianz für Handelserleichterungen war in diesem Jahr eingeladen, um gemeinsam mit anderen Fachexpert*innen über die Herausforderungen im internationalen Handel zu diskutieren.

Die renommierte Fachmesse bringt Expert*innen und Investitionsentscheider*innen aus aller Welt an einem Ort zusammen und stellt eine umfassende Plattform dar, um die wichtigsten Branchenthemen zu diskutieren und sich über Innovationspotenziale zu informieren.
Durch die freundliche Einladung zweier Allianzpartner hatte Philipp Kruschel, Leiter der Geschäftsstelle der Deutschen Allianz für Handelserleichterungen, die Möglichkeit, in verschiedenen Panels über die Herausforderungen im globalen Handel, insbesondere mit Ländern des afrikanischen Kontinents zu sprechen.

Unter dem Titel „Opening The Doors Of The African Continent Of The Future“, eine Panel ausgerichtet vom Allianz-Partner Bolloré Logistics, diskutierte Philipp Kruschel mit High-Level Vertretern des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, der SGS Group und Burda Education GmbH über aktuelle und zukünftige Handelsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen in afrikanischen Märkten.
Der afrikanische Kontinent ist heute eine der dynamischsten Regionen des Welthandels und weist eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von rund 5% auf. Die Chancen für Unternehmen, multinationale Konzerne und KMU haben sich deutlich erhöht, unterstützt durch eine proaktive Regierungspolitik zur Entwicklung des Handels zwischen Deutschland und Afrika. Die Allianz steht Unternehmen durch ein weit gestreutes lokales Netzwerk aus privaten und öffentlichen Akteuren zur Seite und implementiert basierend auf jahrzehntelanger Lokalexpertise Projekte zu Handelserleichterungen.

In der Panelreihe „Globalisierung am Ende? Ausblick Internationaler Handel“, veranstaltet vom Allianz-Partnerverband Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V., betonte Philipp Kruschel die Beeinflussung von nicht-tarifären Handelshemmnissen auf internationale Handelsströme. Durch die Umsetzung des Abkommens über handelserleichternde Maßnahmen der Welthandelsorganisation könnten die weltweiten Handelskosten um 12,5 bis 17,5 % gesenkt werden. Die Allianz setzt sich in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen dafür ein, die Umsetzung des Abkommens voranzutreiben und innovative Lösungen zum Abbau von Handelshemmnissen abseits von Handelszöllen zu entwickeln.

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