Allianz für
Handelserleichterungen

Gemeinsam für freien
und fairen Handel

Gemeinsam für schnellen und transparenten Handel.

Die Allianz für Handelserleichterungen bringt deutsche und internationale Unternehmen mit Akteuren aus Wirtschaft und Politik in Partnerländern zusammen. In unseren Projekten bauen wir bürokratische Barrieren ab und vereinbaren transparente Zoll-, Ausfuhr- und Einfuhrbedingungen.

Mit Unterstützung der Bundesregierung bündelt die Allianz die Stärken von Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und Ministerien und schafft so eine Basis für nachhaltige Veränderung. Im Rahmen des Abkommens der Welthandelsorganisation (WTO) über Handelserleichterungen fördern wir die wirtschaftliche Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern und tragen zur Agenda 2030, der globalen Agenda für nachhaltige Entwicklung, bei.

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Wie wir arbeiten

Lösungsorientiert

Die Allianz erzielt messbare Kosten-und Zeitersparnisse in Zoll- und Handelsprozessen.

Global

Die Allianz ist in Deutschland und Partnerländern präsent und schafft ein globales Netzwerk.

Partnerschaftlich

Die Allianz schafft ein schlagkräftiges Netzwerk, das Akteure aus Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor zusammenbringt.

Wertebasiert

Die Allianz und ihre Partner tragen gemeinsam zu nachhaltiger Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 und des WTO-Abkommens über Handelserleichterungen bei.

Stimmen zur Allianz

Copyright: Michael Gottschalk (photothek.net)

Entwicklungsländer brauchen fairen Handel. Damit schaffen wir deutlich größere Entwicklungssprünge als mit öffentlichen Geldern. Der Abbau von Handelshemmnissen unterstützt Entwicklungsländer dabei, am lokalen, regionalen und globalen Handel teilzunehmen. Die Kosten des Handels werden reduziert und ein fairer Wettbewerb kann stattfinden. Diese Vereinfachungen helfen gleichzeitig den Produzenten vor Ort und schaffen neue Chancen für Investitionen und Entwicklung – auch für deutsche Unternehmen. Denn wir brauchen das Know-How der deutschen Wirtschaft, damit wir zielgenau den Handel mit Entwicklungsländern verbessern können. Das leisten wir gemeinsam mit unseren Partnern in der Deutschen Allianz für Handelserleichterungen.

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 

Über 100% mehr Zollfreigaben innerhalb einer Stunde nach Warenankunft durch digitale Zollprozesse – solche Erfolge erzielt die GIZ gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und Partnerländern in Projekten der Deutschen Allianz für Handelserleichterungen. Gemeinsam arbeiten die Partner in der Allianz daran, Kosten und Zeit im grenzüberschreitenden Warenhandel zu reduzieren. Die GIZ stellt dabei sicher, dass Projekte der Allianz nachhaltige Veränderungen für alle Beteiligten mit sich bringen – sowohl für Partnerländer als auch für die Wirtschaft.

Tanja Gönner, Vorstandssprecherin, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Nichttarifäre Handelshemmnisse beim Export von Waren in ausländische Markte kosten deutsche Unternehmen jedes Jahr mehrere Millionen Euro. Sie sind zudem eine der zentralen Hürden bei der Integration insbesondere von Entwicklungs- und Schwellenländern in die Weltwirtschaft. In der Allianz für Handelserleichterungen engagieren sich deutsche Unternehmen gemeinsam mit Partnern und ganz konkret für eine effizientere Zollabwicklung in den Partnerländern. Dies erleichtert Handel, reduziert Kosten und bringt langfristig mehr Wohlstand. Der BDI unterstützt die Initiative daher als Mitglied des Steuerungskomitees und in der Umsetzung mit den Unternehmen der Mitgliedsverbände.

Dr. Stefan Mair, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI)

Mit ihrer breiten Palette von Premium-PKW bis hin zu schweren Nutzfahrzeugen ist die Daimler AG einer der größten internationalen Automobilhersteller. Unsere Wertschöpfung ist global und vernetzt, daher bauen wir auf freien Handel. In der Allianz für Handelserleichterungen setzen wir uns deshalb für den nachhaltigen Abbau von Handelsbarrieren jeglicher Art ein. Die sehr konkreten und spezifischen Projekte der Allianz in Entwicklungs- und Schwellenländern stärken lokale Unternehmen und erleichtern deren Integration in globale Wertschöpfungsketten. Damit schafft die Allianz Win-Win-Situationen für alle Beteiligten.

Eckart von Klaeden, Vice President External Affairs, Daimler AG

Unsere Chemie wird in nahezu allen Branchen eingesetzt. Unsere Produkte werden an weltweit mehr als 347 Standorten hergestellt und an Kunden in der ganzen Welt geliefert. Dafür ist ein freier Welthandel unerlässlich. Die Allianz für Handelserleichterungen unterstützt diese Bestrebungen sehr konkret, um den Handel in verschiedenen Ländern zu erleichtern. Insbesondere die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden stellt einen hohen Mehrwert für global agierende Unternehmen wie die BASF dar. Denn durch einen freien Welthandel können wir unsere Kunden verlässlicher und schneller beliefern.

Jochen Dächert, Vice President Global Customs & Foreign Trade, BASF SE

Die BMW Group steht für weltweiten Freihandel. Als Unternehmen, das auf internationalen Märkten tätig ist und ein globales Produktionsnetzwerk unterhält, ist für uns ein barrierefreier Marktzugang ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Mitglieder der Allianz für Handelserleichterungen engagieren sich in maßgeschneiderten und nachhaltigen Projekten für den Abbau von Barrieren im grenzüberschreitenden Handel. Davon profitieren sowohl die beteiligten Unternehmen als auch die Partnerländer. Damit trägt die Allianz für Handelserleichterungen maßgeblich zu Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung in der globalen Wirtschaft bei.

Dr. Thomas Becker, Leiter Politik und Außenbeziehungen, BMW AG

As the world’s most international company, offering logistics solutions to our customers, at DHL we see first-hand, the negative impact of overly bureaucratic and costly customs and border controls. The German Alliance for Trade Facilitation offers us and many other German Businesses the opportunity to help change the landscape, working together with the German Government to improve the trading environment via well-defined, outcome orientated projects in target countries.  Combining the expertise of the business community with the development expertise of the GIZ, maximizes the opportunity to deliver real sustainable growth. Supporting trade is our business and supporting the German Alliance for Trade Facilitation was an opportunity that we could not and would not want to miss.

Steven Pope, Vice President Customs & Regulatory Affairs, DHL Express Europe

Projekte

Vereinfachen von Zollprozessen und -Dokumenten

Ukraine

Einführung eines elektronischen Pre-Arrival-
Zollabfertigungssystems

Serbien

Einführung eines elektronischen Pre-Arrival-
Zollabfertigungssystems

Montenegro

Geplante Zusammenarbeit hin zu einem
integrierten Risiko-Management-System

Indonesien

Einführung eines elektronischen Pre-Arrival-
Zollabfertigungssystems

Moldau

Projektidee

Brasilien