Brasilien

Projektidee

  • Partner-Projekt

  • Status: Projektidee

Der Fonds „Handel für Entwicklung“ plant in Brasilien gemeinsam mit der Allianz ein Projekt-Scoping für 2019, nachdem das Land beim dritten Arbeitstreffen in Neutraubling für ein potenzielles Projekt vorgeschlagen wurde.

Ausgangssituation

Brasilien erlebt seit 2013 eine schwierigere wirtschaftliche Entwicklung, nicht zuletzt wegen fallender Preise für Brasiliens Rohstoffexporte. Handelserleichterungen sind ein wesentliches Mittel um hier gegenzusteuern. Durch beschleunigte Ein- und Ausfuhr von Vorprodukten kann Brasilien die Einbindung lokaler Unternehmen in Wertschöpfungsketten weiter erhöhen und die Wertschöpfung im Land steigern. Die Ratifizierung des WTO-Abkommens über Handelserleichterungen zeigt, dass dies für Brasilien von hoher Priorität ist.

Brasilien hat als neuntgrößte Volkswirtschaft der Welt beträchtliches wirtschaftliches Gewicht und ebenso große Bedeutung für das Erreichen der Sustainable Development Goals (SDGs). Des Weiteren sind die Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit von privatem und öffentlichem Sektor zur Umsetzung von Handelserleichterungen in Brasilien sehr günstig, da die wichtigsten Unternehmensverbände Brasiliens direkt in die Arbeit des nationalen Komitees für Handelserleichterungen (NCTF) involviert sind.

Wie geht es weiter?

Der Fonds „Handel für Entwicklung“ plant 2019 den Scoping-Prozess zu initiieren. Ein Dialog mit relevanten Interessensgruppen aus Privatwirtschaft und öffentlichem Sektor zu ihren Einschätzungen zu Handelshemmnissen und möglichen Erleichterungen in Brasilien bildet die mögliche Basis für die Setzung eines Projektfokus und die Vorbereitung eines Plans zur Umsetzung eines Reformprojektes.

Wenn Sie daran interessiert sind, sich an dem Projekt zu beteiligen, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der Allianz.

Weitere Projekte