Start des Projekts „Digitizing Global Trade“ in Kenia

September 2021

Exportverfahren in Kenia vereinfachen und digitalisieren – KenTrade, Deutsche Post DHL und die GIZ starten ein Projekt, um den Zeitaufwand für Exporteure zu verringern.

Das Kenya Trade Network (KenTrade) beteiligt sich gemeinsam mit der GIZ an der Initiative „Digitizing Global Trade“ (DGT), die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und Deutsche Post DHL unterstützt wird.

Das Projekt in Kenia zielt darauf ab, Exportverfahren und Dokumentationsanforderungen für die Ausfuhr von Avocados und Fisch zu vereinfachen und zu digitalisieren. Dadurch verkürzt sich für Exporteure der Zeitaufwand für die Erfüllung aller notwendigen Anforderungen.

Am 7. September 2021 unterzeichneten KenTrade Chief Executive Officer, Amos Wangora, und Bernd Lakemeier, Koordinator des GIZ-Clusters Kenia für das Cluster Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, eine Absichtserklärung zur Formalisierung der Zusammenarbeit.

„Das Projekt wird ein integraler Bestandteil der Umsetzung von handelserleichternden Maßnahmen sein. Wir als GIZ im Auftrag der deutschen Entwicklungszusammenarbeit freuen uns darauf, gemeinsam mit den Partnern auf die Ziele in der Exportentwicklung hinzuarbeiten – mit dem Fokus auf Kapazitätsaufbau für KMU“, sagte Bernd Lakemeier, Koordinator des GIZ-Clusters in Kenia.

Amos Wangora, CEO von Kentrade, fügte hinzu: „Das Projekt wird das InfoTradeKenya-Portal bei der Veröffentlichung der vereinfachten Schritt-für-Schritt-Anleitung für Exportverfahren unterstützen und das Bewusstsein in der Geschäftswelt ausweiten“.

Andrew Mutuma, Country Director von DHL Express in Kenia, betonte die Rolle des Privatsektors: „Das Projekt wird einen öffentlich-privaten Kooperationsansatz verfolgen und die bisherigen Erfahrungen, Best Practices und Ratschläge aus der Praxis des Privatsektors zu Fragen der Handelserleichterung nutzen.“

Das DGT-Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von der GIZ im Rahmen des develoPPP-Programms in Zusammenarbeit mit Deutsche Post DHL Group (DPDHL) durchgeführt. Die DGT-Initiative wird derzeit mit Projekten in Kambodscha, Ghana, Elfenbeinküste, Kenia, Montenegro und Ruanda umgesetzt.