Kambodscha –  Zoll schliesst sich dem Projekt ‘Digitising Global Maritime Trade’ an

Oktober 2020

Die kambodschanische Zollverwaltung (‘General Department of Customs and Excise of Cambodia’ (GDCE)) arbeitet mit der GIZ, UNCTAD und dem Privatsektor in dem neuen Projekt ‘Digitising Global Maritime Trade’ (DGMT) als eines der Pilotländer zusammen.

Am 22. Oktober 2020 unterschrieben H.E. Dr. Kun Nhem, Generaldirektor der Zollverwaltung, Herr Dr. Günter Riethmacher, GIZ-Landesdirektor in Kambodscha und Herr Adnan T. Issa, Chief of Resources Management Services von UNCTAD eine Absichtserklärung (‘Memorandum of Understanding’) zur Formalisierung der Kooperation.

H.E. Dr Kun Nhem: „GDCE freut sich, dass Kambodscha als eines der ersten Länder dem Projekt ‘Digitising Global Maritime Trade’ beitritt. Ein digitaler Zugang zu Vorabinformationen über die Seefracht wird die Bearbeitung vor der Frachtankunft erleichtern und das Risikomanagement weiter verbessern. Dies wird unmittelbar zu einer Zeitersparnis für Exporteure und Importeure führen. Diese öffentlich-private Partnerschaft ist ein großartiges Beispiel für die Maßnahmen von GDCE auf dem Gebiet der Handelserleichterung.“

In dem Projekt DGMT arbeiten öffentliche und private Partner zusammen, um dem Zoll einen verbesserten digitalen Zugriff auf Vorabinformationen über die Seefracht zu ermöglichen. Das Projekt wird eine neue Spezialanwendung zur Datenintegration namens ASYHUB implementieren, die einen nahtlosen Austausch von Frachtdaten zwischen dem kambodschanischen Zoll und Akteuren der Handelsgemeinschaft ermöglicht.

Die im Voraus bereitgestellten Daten zur Seefracht werden es dem Zoll ermöglichen, Risikoanalysen früher durchzuführen, um zu bestimmen, welche Fracht zu kontrollieren und welche bei Ankunft freizugeben ist. Dies soll schließlich die Transitzeiten für Unternehmen verkürzen.

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