19. Dezember 2018

Wie Entwicklungsländer von Handelserleichterungen profitieren

Als Gegenpol zum Protektionismus präsentiert sich die Allianz im Global Solutions Journal. Dr. Christoph Beier (GIZ) erläutert in seinem Artikel konkrete Maßnahmen zum Abbau von Handelsbarrieren.

Dr. Beier, stellvertretender Vorstandssprecher der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), führt in seinem Artikel aus, wie die Allianz für Handelserleichterungen im beidseitigen Interesse von Unternehmen und Regierungen am Abbau von Handelsbarrieren arbeitet. Im Abkommen über Handelserleichterungen der Welthandelsorganisation (WTO) vom 22. Februar 2017 sieht Beier einen starken Gegenpol zum Protektionismus im internationalen Handel. Das Abkommen helfe insbesondere den nationalen Wirtschaften von Entwicklungsländern, Zugang zum globalen Markt zu erhalten, und sei damit ein essentieller Beitrag zur UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Mit der GIZ als Projektkoordinator nutzt die Allianz ihr nationales und internationales Netzwerk in Wirtschaft und Politik, um die WTO-Vorgaben praktisch umzusetzen und einen substantiellen Beitrag zur Agenda 2030 zu leisten. Den praktischen Ansatz der Allianz erläutert Dr. Beier in seinem Artikel anhand der erfolgreichen Einführung des elektronischen „pre-arrival“-Zollabfertigungssystems in Montenegro. Den Artikel in voller Länge finden Sie hier.

Das Global Solutions Journal wird von der Global Solutions Initiative (GSI) herausgegeben. Die GSI ist ein Strategieforum mit Sitz in Berlin, das politische Antworten auf globale Herausforderungen erarbeitet, wie sie von den G20, den G7 und anderen internationalen Regierungsforen behandelt werden. Die politischen Empfehlungen und strategischen Visionen werden durch ein Forschungsprogramm führender wissenschaftlicher Institute vorbereitet und in einem Dialog zwischen Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgerinnen, Wirtschaftsführern und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft weiter ausgearbeitet. Die Forschungsarbeiten der GSI werden vom renommierten Kieler Institut für Weltwirtschaft koordiniert.

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